"Das goldene Landl"
Den Namen "Goldenes Landl" erhielt das Loisachtal viel später - im 18. Jahrhundert. Damals brachte der Aufschwung des europäischen Handels auch Farchant eine wirtschaftliche Blütezeit, da es direkt an einer der wichtigsten europäischen Handelsstraßen liegt. 1728 hatten die Farchanter genügend Geld beisammen, um den Münchner Stadtbaumeister Johann Mayr mit dem Bau der barocken Kirche zu beauftragen. Auch die meisten der prächtigen Bauernhäuser im heutigen Dorfkern mit ihren weit ausladenden Giebeln und Lüftlmalereien stammen aus dieser fruchtbaren Zeit.
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